Archiv für Tipps & Tricks Webseitenvermarktung

Ratgeber Webseitenvermarktung Teil 2 – Einnahmen weiter steigern

In Teil Eins unseres kleinen Ratgebers zur Webseitenvermarktung, haben wir Ihnen Informationen und Tipps zur Vermarktung von Banner-Werbeplätzen gegeben. Im zweiten Teil, möchten wir Ihnen unsere Erfahrungen zu alternativen Einnahmequellen vermitteln.

Einnahmen steigern obwohl alle Bannerplätze belegt sind

Mit ein bisschen Glück, haben Sie Ihre Banner-Werbeplätze jetzt an einen Vermarkter vergeben, der sich darum kümmert, dass Sie täglich neue Kunden und Kampagnen auf Ihren Werbeflächen ausliefern können, ohne das Sie sich noch darum kümmern müssen. Im Idealfall bekommen Sie jetzt einen hohen Anteil TKP-Kampagnen für Ihre Werbeflächen, regelmäßig Gutschriften und die automatische Überweisung des gutgeschriebenen Betrags auf Ihr Bankkonto.

Wie kann man jetzt die Einnahmen weiter steigern?

Sponsoren finden! Gute Chancen für regionale Webseiten

Wenn Sie eine regionale Webseite betreiben, die auch noch auf ein bestimmtes Thema spezialisiert ist, haben Sie gute Chancen in Ihrem Ort den einen oder anderen Sponsor zu finden.

Sehr gut sollte Ihre Sponsorensuche funktionieren, wenn Sie einen regionalen Freizeitführer betreiben, der über Restaurants, Bars, Diskotheken etc. berichtet. Hier können Sie zum einen feste Sponsoren finden, wie z. Bsp. eine Brauerei für den Restaurant-Tipp der Woche oder eine Discothek, die Ihren Eventguide als Sponsor begleitet.

Nerven Sie den Gastronomen oder Discobetreiber dann nur auf Anfrage mit Mediadaten oder TKP-Abrechnungen. Ganz ehrlich: Am besten erreicht man die Leute auch, in dem man selber dort mal als Gast unterwegs ist – und mit den Leuten ins Gespräch kommt. Dann wird per Festpreis abgerechnet – fertig.

Spezialisierung auf ein Thema hilft

Gute Erfahrungen haben wir auch mit Webseiten gemacht, die eine spezielle Zielgruppe ansprechen wie Filmwebseiten, Spieleseiten, Sportwebseiten. Fallen Ihnen Produkte ein, die gut zum Thema Ihrer Webseite passen? Das könnte klappen. Bei kleinen Firmen am besten mit dem Inhaber sprechen, bei größeren Firmen gibt es in der Regel einen Produktmanager oder Online-Marketingmanager, der zuständig ist.

Fragen kostet Sie nichts. Sie bieten hier eine Sponsorenintegration an, evtl mit Abbildungen eines Produkts, eine Logoeinbindung und Verlinkung auf die Webseite des Sponsors.

Bannerwerbeflächen sollten davon unberührt bleiben, sonst gewinnen Sie ja keine zusätzlichen Kunden – sondern tauschen nur die Kunden aus.

Intextwerbung und Partnerprogramme

Eine weitere Möglichkeit Ihre Werbeeinnahmen zu steigern, stellen Textlinks dar. Hier sollten Sie allerdings ein wenig vorsichtig und mit viel Fingerspitzengefühl vorgehen.

Textlinks mit CPC-Abrechnung

Sicherlich sind Ihnen innerhalb redaktioneller Artikel auf Webseiten schon mal Textlinks aufgefallen, die farblich abgehoben sind und ansonsten unauffällig im redaktionellen Inhalt von Webseiten platziert sind. Das nennt man Intextwerbung, die von Vermarktern wie Adiro oder Vibrant Media stammt. Diese Unternehmen buchen Keywords für Ihre Kunden, die dann aus ihrem Text verlinkt werden und zu entsprechenden Kundenwebseiten führen.

Die Klickrate ist zunächst oft im akzeptablen Bereich, weil viele User zunächst einfach neugierig sind und mit einer internen Verlinkung innerhalb Ihrer Webseite rechnen um dann festzustellen, dass es sich um Werbung handelt. Mancher User bemerkt z. Bsp. im Falle von Adiro, dass sich ein kleines Werbefenster öffnet, bevor man auf den Link geklickt hat und klickt dann nicht mehr auf den Link. Kein Klick – kein Geld und evtl. verärgerte User. Muss man sich überlegen. Auf manchen Webseiten scheint das auch zu funktionieren. Ob es bei Ihnen funktioniert, kann nur ein Test beweisen.

Textlinks von SEO-Agenturen oder Blogvermarktern

Recht hohe Einnahmen lassen sich auch von kleineren Webseiten erzielen, wenn Sie Textlinks und/oder Produkttests über Vermarkter wie Rankseller oder Blogvertising anbieten. Im Prinzip bieten Sie allerdings dann die von Google gehassten Kauf-Backlinks an, was ein gewisses Risiko birgt. Wer es übertreibt gerät in das Visier von Google und riskiert eine Abstrafung.

Partnerprogramme im redaktionellen Content

Im ersten Teil unseres Ratgebers zur Webseitenvermarktung haben wir Ihnen dringend davon abgeraten, Bannerplätze an die Anbieter von Partnerprogrammen zu verschwenden. Sie werden von diesen Anbietern nur bezahlt, wenn Sie ein Produkt über Ihre Werbung verkaufen (CPO-Kampagne = Cost per Order) und/oder einer Ihrer Leser sich zumindest beim Werbetreibenden für den Newsletter registriert oder sich sonstwie mit seinen Daten anmeldet – etwa bei Gewinnspielen (CPL-Kampagne = Cost per Lead).

Wir bleiben dabei, dass Sie diese Kampagnen auf gar keinen Fall auf Ihren wertvollen Banner-werbeplätzen ausliefern sollten. Allerdings kann es sich durchaus lohnen einen Texlink in einem Ihrer Artikel zu platzieren, wenn Sie gerade über ein Buch oder eine DVD etc. schreiben. Hier würde ein Link zu dem gerade getesteten Produkt vielleicht funktionieren. Erfolg und Misserfolg dieser Einbindung hängen davon ab, wie gut das verlinkte Produkt zu Ihrem Content passt.

Ganz wichtig! Bitte verwenden Sie nicht die Produktbeschreibung des Verkäufers. Das ist zwar sehr verlockend, Sie produzieren aber dann doppelten Content, der so schon auf hunderten Webseiten vorkommt und schadet deswegen ihrem Google-Ranking. Schreiben Sie einen eigenen Text zu dem entsprechenden Produkt und verlinken dann – und zwar so, dass der User auch den Zweck der Verlinkung erkennt. (Bsp. das Buch ist übrigens bei ….. erhältich und kann hier bestellt werden).

Auch hier gilt: Weniger ist oft mehr.

Mit Bannerwerbung Geld verdienen

Online Vermarktung – Im Internet Geld verdienen

Sie betreiben ein kleines oder großes Online-Projekt und möchten jetzt damit Geld verdienen – das geht, das geht sogar recht einfach. Sie sollten allerdings realistisch sein, was die Möglichkeiten angeht.

Wir möchten Ihnen hier aufzeigen, was Sie tun können, wenn Sie mit Ihrem Projekt Geld verdienen möchten.

Mit Bannerwerbung Geld verdienen

Bannerwerbung ist die offensichtliche und auch naheliegende Art, um mit einer Webseite Geld zu verdienen.

Was genau Sie mit Ihrer Webseite verdienen können, hängt vom Thema und der Qualität Ihrer Webseite ab.

Hochwertiger Content & ausgesuchte Themen

 

Stark nachgefragt sind Themengebiete wie Sport, Technik, Software, Reisen, Bildung und ähnliche. Also Themen, die doch recht hochwertig daher kommen. Weniger nachgefragt sind Communities, Chats, Games-Seiten etc. – und sogar gut gemachte Seiten aus dem Entertainmentsektor haben es teilweise schwer, den vorhandenen Traffic so zu vermarkten, dass man davon leben kann.

Allerdings ist es auf der anderen Seite auch schwer und teuer, hier entsprechenden Content zu beschaffen. Sie müssen sich bei einer Sportseite auch fragen, wo sie zum Beispiel Bildmaterial, Videos etc. herbekommen – ohne dabei die Rechte Dritter zu verletzen – die Alternative, nämlich der Verzicht auf solcherlei Inhalte kann schon bedeuten, dass Sie zwar eigentlich Geld verdienen könnten, dies aber dummerweise auf Grund des nicht vorhandenen oder uninteressanten Inhalts Ihrer Seite ausfällt – da kein Traffic vorhanden ist. 🙁

Bannerwerbung – Irrtümer im Bezug auf die Verdienstmöglichkeiten

 

Wir sind nun selber, mehr als 10 Jahre lang als Online-Vermarkter tätig und konnten häufiger nur mit dem Kopf schütteln, wenn wir die Vorstellungen von Webmastern auf der einen Seite – aber teilweise auch die Vorstellungen der Kunden auf der anderen Seite zur Kenntnis nehmen mussten…

Was Webmaster oft falsch machen:

 

Platzierung von Bannern

Leider haben wir ziemlich oft erleben müssen, das ein Webmaster sehr, sehr gerne richtig Geld mit Werbung verdienen wollen – aber den Usern das ja auf gar keinen Fall zumuten möchte. Banner wurden dann unten auf der Seite versteckt, oder sie dürfen nur ganz klein sein oder man möchte nicht mehr als einen Banner auf der Seite etc…

Das funktioniert so leider nicht.

Vergütung von Bannern

Bei der Vergütung von Bannern kommt es unter dem Strich darauf an, dass natürlich, die werbenden Unternehmen Geld verdienen möchten. Es wird Geld in die Erstellung von Bannern investiert und dann noch im Rahmen der Mediaplanung,  in  die Schaltung. Ziel des Werbetreibenden ist natürlich, dass er seine Waren und oder Dienstleistungen verkaufen möchte. Mindestens aber möchte er, dass seine Werbung gesehen und zur Kenntnis genommen wir, etwa um seine Marke, sein Produkt bekannter zu machen oder das Image des Unternehmens, der Marke zu verbessern…

Die höchste Vergütung erzielen Webseiten mit wirklich gutem Content, wie zum Bsp. Newsartikel, Testberichten – aber auch nur dann, wenn die Werbemittel/Banner entsprechend im oberen, sofort sichtbaren Bereich der Seite platziert sind – denn dort ist die Klickrate natürlich sehr viel höher, als unten auf der Webseite. Wenn erst gescrollt werden muss, ist der Banner im Prinzip nichts wert. Kein Kunde wird dafür mehr als ein paar Cent bezahlen – Premiumkunden bekommen Sie damit nicht

Webseitenbetreiber, die auf der einen Seite an die Werbekunden denken und gute Platzierungen anbieten – auf der anderen Seite an die User denken und guten Content erstellen, machen eigentlich alles richtig.  

 

TIPP für Webmaster: Platzieren Sie maximal 3 Werbemittel pro Seite. Am besten sind das 3 verschiedene Werbemittel, damit Sie Zugriff auf den größten Teil der der Kampagnen haben.

Standardwerbemittel – die wichtigsten Formate

Als Standardwerbemittel sind sinnvoll:  Ein 728*90 Leaderboard, ganz oben auf der Seite – und zwar rechtsbündig, rechts darunter einen 160*600 Skyscraper und mitten im Content einen 300*250 Content Ad.

Damit decken sie 90 Prozent aller Kampagnen ab – und können neben TKP-Kampagnen auch CPC-Kampagnen annehmen – weil ihre Klickrate vermutlich recht gut sein wird – so das umgerechnet der TKP (= Tausend-Kontakt-Preis) wieder stimmt.

Bedeutet: Wenn Sie eine CPC-Kampagne (CPC= cost per click / Zahlung pro Klick) schalten, die als Beispiel eine Klickrate von 0,5 % hat, würde ihr effektiver TKP (eTKP) bei einem Klickpreis von 0,40 € = 2,00 € liegen.

Das ist für den großen Teil der Seitenbetreiber wirklich attraktiv. CPC-Kampagnen funktionieren allerdings nur, wenn das beworbene Produkt gut zu Ihrer Seite passt.

Wenn die Platzierung der Werbemittel gut (wie oben beschreiben) ist, sollten Sie allerdings auch einige TKP-Kampagnen erhalten. Wenn die Klickrate gut ist, werden die TKP-Kampagnen auch länger bei Ihnen laufen – und nicht nur testweise.

Finger weg bei Partnerprogrammen

 

FINGER WEG – wenn man versucht, Ihnen sogenannte Partnerprogramme aufzudrängen – das funktioniert in 99% aller Fälle überhaupt nicht.

Das haben wir mehrere Jahre ausprobiert und jede Menge gratis Banner-Impressions & und Clicks an unsere sogenannten „Partner“ ausgeliefert – nur bestellen die wenigsten Personen dann die dort beworbenen Produkte auch sofort – Sie verdienen also an der Werbung gar nichts.

Das funktioniert in ganz, ganz wenigen Fällen. Schalten Sie lieber Kunden auf Ihrer Seite, die auch dafür bezahlen möchten.

Wenn man es mit Bannerwerbung nicht übertreibt vergrault man übrigens  auch keine Leser.

Es sei denn…

Vorsicht Falle! Das sollten Sie vermeiden!

 

Manche Webmaster meinen offenbar, dass sie es unbedingt übertreiben müssen – das geht nie gut! Hier einige Beispiele für wirtschaftlichen Selbstmord…

Pop-Ups, Layer, Pop Under-Werbemittel sollten sie weitestgehend vermeiden. Weder die User mögen Werbung, die sich über den Content legt und diesen verdeckt, noch Google. Google stuft Webseiten mit diesen Werbeformen runter – weil sie für den User weniger wert haben..

 

In einigen Tagen bekommen Sie an dieser Stelle weitere Tipps zum Thema! Fortsetzung folgt…